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Betriebsanleitung

Automatische Messung
Inbetriebnahme
Signalsuche
Kein Signal?
Sweepwert
Sondenrepositionierung

Inhaltsverzeichnis Installation automatische Messung manuelle Messung RS232 Schnittstelle Test

Inbetriebnahme des Gaussmeter

  1. Stellen Sie den Netzschalter auf ON . Das Display leuchtet auf.
  2. Überprüfen Sie, ob der MANU/AUTO-Schalter tatsächlich auf AUTO steht.
  3. Bringen die drei Regler SYNCHRO, SIGNAL und SWEEP in Mittelstellung.
  4. Stellen Sie das Kodierrad für die Sondenwahl auf die verwendeten Sonden ein.

Suche des Resonanzsignal

Beobachten Sie das Display. Die Anzeige variiert langsam zwischen zwei Extremwerten, welche dem gesamten Messbereich der verwendeten Sonde begrenzen - dies ist die automatische Suche nach dem Resonanzsignal. Wenn das Signal gefunden ist leuchtet die Diode SIGNAL auf. Der jetzt auf dem Display angezeigte Wert gibt das Feld des Magneten an.

Sie können den folgenden Schritt überspringen und fahren bei Verbessung des Sweepwert fort.

Wenn das Resonanzsignal nicht gefunden wurde

Falls das Resonanzsignal nicht gefunden wurde, wird der Suchdurchlauf unentwegt fortgesetzt. Nach 2 kompletten Sweepzyklen und der Überrüfung, ob die auf dem Kodierrad eingestellte Sondenzahl mit der Nummer der verwendeten Sonde tatsächlich übereinstimmt, sollten Sie folgende Schritte zur Ermittlung des Magnetfeldes unternehmen:

  • Erhöhen Sie die Verstärkung des Gaussmeter, indem Sie den Regler SIGNAL bis ganz nach rechts drehen; lassen Sie das Gaussmeter mindestens einen kompletten Suchzyklus durchführen.
  • Bei Beihaltung der Einstellung der Regler SIGNAL und SYNCHRO (siehe Inbetriebnahme des Gaussmeter) drehen Sie den Regler SWEEP ganz nach links und lassen den Suchlauf während mindestens eines kompletten Zyklus bei Sweep Null durchführen, dann den SWEEP-Regler ganz nach rechts drehen und den Suchlauf widerrum während mindestens eines kompletten Zyklus bei maximalem Sweep durchführen.
  • Versuchen Sie, ob Sie die Sonde noch besser im Luftspalt des Elektromagneten zentrieren können, wo das Feld die höchste Homogenität aufweist. Dann nehmen Sie die Messung ab Inbetriebnahme des Gaussmeters wieder auf.

Falls das Resonanzsignal trotz aller oben beschriebenen Schritte nicht gefunden wurde, sollten Sie die manuelle Messung anwenden.

Verbessung des Sweepwertes

Verbinden Sie den SIGNAL-Eingang eines Oszilloskops mit dem SIGNAL-Ausgang des Gaussmeter. Stellen Sie die Empfindlichkeit des Oszilloskops auf 5 Volt/cm ein.

Stellen Sie den TRIGGER-Schalter des Oszilloskops auf EXTERN und verbinden Sie den externen Trigger-Eingang des Oszilloskops mit dem SYNCHRO-Ausgang des Gaussmeter. Stellen Sie die Sweepgeschwindigkeit des Oszilloskops auf 2 MilliSekunden ein.

Bringen Sie das Bild des Resonanzsignals durch Drehen am SYNCHRO-Regler des Gaussmeters in die Mitte des Bildschirmes.

Stellen Sie die abzulesende Höhe auf dem Oszilloskop durch Drehen am SIGNAL-Regler des Gaussmeter auf 10 Volt ein.

Suchen Sie durch Drehen des SWEEP-Reglers eine Einstellung, bei der das Signal eine Maximalwert erhält. Stellen Sie dann erneut das Oszilloskopsignal auf 10 Volt ein.

Optimierung der Sondenposition

Verschieben Sie die Sonde langsam im Luftspalt des Magneten und suchen Sie dabei eine Stellung, bei der das auf dem Oszilloskop gelesene Resonanzsignal einen Maximalwert erreicht.

Verbessern Sie erneut den Sweep-Wert gemäss Verbessung des Sweepwertes . Die Sweepbreite bei halber Höhe des Resonanzsignal beträgt etwa 200 microSekunden, was in etwa 20 microTesla (0,2 Gauss) entspricht. Die Periode des Sweep (einmal vor und zurück) beträgt 11 microSekunden.

Das Display gibt den Frequenzmittelwert von 42 Resonanzimpulsen (21 Sweep-Perioden) an.

 
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Letzte Änderung: 14.07.2004